ZIENER Athlet Felix Neureuther im Kurzinterview: "No Snow, no show"!

 
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Felix Neureuther

Wir haben Skistar Felix Neureuther kurz nach seinem 3. Platz beim Saisonauftakt in Sölden gesprochen und erfahren, wie seine Vorbereitung im Sommer verlief, was er dieses Jahr anders macht und wie wichtig gute Handschuhe für ihn sind.

ZIENER: Wie ist deine Vorbereitung gelaufen, was hast du im Sommer so getrieben?

FELIX: Ich hatte endlich mal eine Vorbereitung ohne größere Probleme mit meinem Rücken. Ich muss zwar alle Trainingsprogramme darauf abstimmen und immer in meinen Körper hinein hören, wann es zu viel wird, aber dank der unglaublichen Betreuung durch meinen Physiotherapeuten bin ich zwar nicht jünger, aber stabiler geworden. Ich konnte sogar Ende August nach Ushuaia/Argentinien zum Schneetraining fliegen.

ZIENER: Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz in Sölden, du bist hervorragend in die Saison gestartet. Wie hat sich dein Training im Sommer verändert, was hast du anders gemacht, um in dieser Topform zu sein?

FELIX: An diesem Tag hat vieles gepasst. Neben dem Rücken auch das Setup des Materials auf den aggressiven Schnee. Da hat mein Servicemann super gearbeitet. Wichtig ist auch, dass wir als DSV-Team sehr gut harmonieren und uns gegenseitig sehr pushen können. Unsere Trainer leisten auf diesem Gebiet wirklich Außergewöhnliches.

ZIENER: Wenn du es in einem Satz formulieren müsstest, was ist dein Erfolgsrezept für die mentale Stärke, die du in den letzten Jahren entwickelt hast?

FELIX: „no snow no show“.

ZIENER: Welche Rolle spielen Handschuhe bei deiner Ausrüstung?

FELIX: Sicherheit, Schutz, Wärme, Gefühl und Freude am coolen Design

ZIENER: Was ist dir bei Handschuhen besonders wichtig?

FELIX: Das Gespür für den Skistock, der mir bei jedem Schwung Balance und Halt geben muss.

ZIENER: Was hat es mit deinem Engagement „fit4future“ auf sich?

FELIX: Auf Grund unserer sozialen und medialen Einflüsse bewegen sich Kinder immer weniger. Dadurch entstehen Defizite in der Gehirnentwicklung, unter der Kinder ein Leben lang beeinträchtigt wären. Das wollen wir mit meinem Programm „Beweg dich schlau“ verhindern. Es wurden spezielle spielerische Übungen entwickelt, die in den Schulen von den Lehrern vermittelt werden. Interessant ist, dass die Idee für diese „Brainfitness“ aus meinem täglichen Koordinationstraining stammt.